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Liebe DFV-Mitglieder,

wie’s ausschaut, haben wir im Fallschirmsport das Beste aus der Situation gemacht. Sobald es Ende April / Anfang Mai losgehen durfte, waren die meisten Plätze und Vereine schnell handlungsfähig, auch weil dank der vorzüglichen Arbeit in der Geschäftsstelle des DFV ein schlüssiges Hygienekonzept vorlag. Im weiteren Verlauf wurden die Regeln zügig entschärft, sodass spätestens im Juni überall in Deutschland gesprungen werden konnte, inklusive Ausbildungs- sowie Tandembetrieb. Noch liegen für das laufende Jahr keine Sprunganzahlen vor, und Rekorde sind sicherlich nicht zu erwarten. Aber gemessen an den per Ende September ausgestellten Lizenzen und Berechtigungen wurde in der zur Verfügung stehenden Zeit beinahe so viel ausgebildet und womöglich auch gesprungen wie üblich. Das ist bemerkenswert!

Gewiss, das gute Wetter hat seinen Teil dazu beigetragen, aber das Sprungaufkommen vollbracht und ermöglicht habt Ihr und unsere vielen engagierten Sprungplatzbetreiber nebst Funktionspersonal. Schon allein dafür gilt es Danke zu sagen, denn es hat bewirkt, dass kein einziger Verein oder kommerzieller Betrieb Corona-bedingt in die Knie gehen musste, wovon zum designierten Saisonbeginn nicht unbedingt auszugehen war. Das Beste vom Besten aus meiner Sicht ist allerdings die Tatsache, dass alle Sprungplätze funktionierende Hygienemaßnahmen ergriffen, umgesetzt und durchgehalten haben und diese so diszipliniert befolgt wurden, dass trotz vereinzelter Infektionsvorkommnisse keine Übertragungen in größerem Stil zu beklagen sind. Das ist alles andere als selbstverständlich und existenziell für unseren Sport. Daher mein besonders herzlicher Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Freilich haben in diesem Jahr die ganz großen Wettbewerbe gefehlt, sowohl national wie international, sowohl indoor wie outdoor, aber Sprungwochen, Lehrgänge, Boogies und sogar kleineren Meisterschaften wurden trotz der Widrigkeiten auf die Beine gestellt. Hervorzuheben ist dabei der flugs zur DM aufgewertete Deutschland-Cup im Zielspringen, der Mitte September publikumswirksam und mit vorbildlichem Hygienekonzept in Bodenfelde an der Weser ausgetragen werden konnte. Näheres dazu in dieser Ausgabe.

Ach ja, diese Ausgabe ist anders, das habt Ihr schon beim Erstkontakt gemerkt. Grund dafür ist natürlich die Absage der InSiTa, die eigentlich Mitte November live in Schweinfurt hätte stattfinden sollen, nun aber gedruckt als Sonderbeilage zu Euch nach hause kommt. InSiTa für alle, InSiTa zum Anfassen, InSiTa zum Genießen daheim. Daheimbleiben können auch alle Interessenten an den Fachtagungen für AFF, Tandem und Technik sowie alle Besucher des Verbandstags, mit dem das DFV-Festspielwochenende für gewöhnlich abschließt. Denn diese Veranstaltungen werden in diesem Jahr per Web-Meeting durchgeführt, was bereits zur Herbstmitte beschlossen wurde und angesichts der aktuellen Entwicklungen sicherlich eine gute Entscheidung war.

Ich sag’s ja: Wir haben das Beste draus gemacht und sind auch weiterhin darum bemüht.

Bleibt unserem wunderbaren Sport, Euren Vereinen und Eurem Verband verbunden. Und bleibt vor allem gesund!

Euer

Dr. Henning Stumpp

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