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Das Symposium 2025 ist rum. Es war gut. Und um ehrlich zu sein bin ich positiver gestimmt heimgefahren, als ich hingekommen bin. Das lag vor allem daran, dass viele Leute auf uns Delegierte zugekommen sind und uns Feedback und konstruktive Kritik zu unserer Arbeit gegeben haben. Verbesserungspotenzial haben wir vor allem bei den Themen:

  • Transparenz: Es ist nicht wirklich klar, wie wir arbeiten und auf welche Themen wir Einfluss haben.
  • Entscheidungen: Wenn wir nicht im Sinne der Vereine entscheiden, dann ist das ein Problem
  • FFX-Artikel: Viel Gerede aber wenig konkrete Aussage
  • Blue Sky Trophäe: „Rausschmeißer“ Programmpunkt und zu wenig Würdigung der Gewinner

Erst mal vielen Dank für dieses Feedback! Wenn wir diese Infos haben, können wir sie entsprechend umsetzen. Wie ich schon auf dem Symposium sagte: Wir haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und keiner von uns hat es studiert, Delegierter zu sein. Daher bitte mehr davon!

Daher werde ich die ersten 3 Punkte direkt in diesem Artikel verarbeiten und versuchen, an aktuellen Themen-Beispielen Transparenz in unsere Arbeit zu bringen. Auch vor dem Hintergrund der anstehenden Delegiertenwahlen 2026 ist es mir wichtig, dass jeder weiß, was wir machen.

Außerdem werde ich am Ende des Artikels noch mal einige Punkte aufgreifen, die wir am Symposium im „Kummerkasten“ gesammelt haben.

Delegiertenarbeit

Strategische Entscheidungen:

Alle großen (strategischen) Entscheidungen, die im DFV anstehen, werden durch uns getroffen. Diese Abstimmungen finden in den regulären Hauptversammlungen (Verbandstag) im November statt. In dringenden Fällen werden außerordentliche Hauptversammlungen einberufen, die unterjährig stattfinden.
Die dort anstehenden Entscheidungen werden von uns vorab in regelmäßigen Meetings im Delegiertenkreis diskutiert und abgestimmt, so dass in der eigentlichen Hauptversammlung nur noch das formelle „Hand-Heben“ erfolgt.

Insbesondere durch die Wahl und die Entlastung des Präsidiums entscheiden wir, wer das operative Geschäft durchführt, und bewerten die Arbeit von Präsidium und wichtigen Referaten.

Beispiele: Austritt DAeC, Freigabe von Finanzmitteln, Bestätigung Vision & Mission, Genehmigung des Haushalts, …

Operative Entscheidungen:

Alle Entscheidungen die Organisation betreffend (operativ) werden durch das Präsidium bestätigt. Die Entscheidungen werden in regelmäßigen Sitzungen von den Mitgliedern des Präsidiums getroffen. Zu diesen Sitzungen sind auch die Delegiertensprecher eingeladen. Sowie der Beauftragte für Good-Governance, um sicherzustellen, dass Governance-Regeln und Ethik-Code eingehalten werden.

Heißt, wir bekommen mit, was entschieden wird. Sollten wir mit Entscheidungen nicht einverstanden sind, könnten wir intervenieren und das Thema neu aufbringen. In der Regel folgen wir hier aber den Empfehlungen der Fach-Gremien.

Beispiele: Bestätigung neuer AHB-Versionen, Ernennung von Referenten, Finanzen.

Genauso verhält es sich für operative Entscheidungen den Sport betreffend, hier ist der Sportausschuss zuständig.

Beispiel: Kaderrichtlinien, Qualifizierungen, Stützpunktstrukturen, Wettbewerbe (WDM), …

Fachliche Entscheidungen:

Entscheidungen auf fachlicher Ebene werden in den entsprechenden Gremien wie:

  • der AG Ausbildung,
  • der AAF-/Tandem-Examiner-Runde,
  • dem technischen Gremium (gem. Verbandsordnung),
  • den Schiedsrichtern,
  • den diversen Referaten
  • oder der Geschäftsstelle

getroffen. Hier sind wir als Delegierte nicht involviert und lassen die Leute ihre Arbeit machen.

Wir sind bei den Sitzungen auch nicht anwesend und nehmen keinen Einfluss auf die Tätigkeiten und Entscheidungen im „Daily Work“.

Für uns sind die Ergebnisse der Gremien wichtig, die dann auf operativer bzw. strategischer Ebene entschieden werden. Hier können wir unser Veto einlegen, folgen in der Regel aber der Empfehlung der Experten.

Fachliche Themen, die beispielsweise von den Plätzen an uns Delegierte herangetragen werden, geben wir daher an die Fachgremien weiter mit der Bitte um Bearbeitung.

Als Anmerkung: Es ist natürlich möglich, dass Delegierte in ihrer Rolle als Experten auch Teil von Fachgremien sind und entsprechend an Themen aktiv mitarbeiten.
Beispiele: AFF-Ausbildung, Sicherheit, Abstimmung mit externen Organisationen (LBA, DAeC, HDI etc.)

Generell sind wir jederzeit über Themen und den aktuellen Stand informiert. Hauptsächlich per E-Mail, direkt in den genannten Sitzungen und im regelmäßigen telefonischen Austausch mit der Geschäftsstelle.

Im Folgenden werde ich an einigen Beispielen beschreiben, wie die Delegiertenarbeit in der Praxis abläuft.

Thema: Jugendarbeit

Das Referat Jugend war 2025 nicht besetzt. Das ist aus mehreren Gründen unglücklich. Auf vielen Plätzen gib es Bedarf an Jugendarbeit. Die Jugendarbeit ist ein wichtiger Faktor für die Gewinnung neuer Mitglieder (die wir dringend brauchen). Und das für die Jugendarbeit bereitgestellte Budget ist für uns auch eine Möglichkeit, Plätze im Sinne der Jugendarbeit finanziell zu fördern.

Daher haben wir Delegierte im Frühjahr 2025 die Koordination für den Aufbau einer neuen, unabhängigen Jugendvertretung übernommen. Dazu haben wir die Jugendvertreter, die uns von den Plätzen gemeldet wurden, an einen Tisch gebracht.

In mehreren Online-Runden haben wir gemeinsam die Tätigkeiten und nächsten Schritte abgestimmt und auf den Weg gebracht.

Als Ergebnis fand im Anschluss auf dem Symposium die Wahl im Referat Jugend statt und ist somit wieder besetzt.

Außerdem fanden auf dem Symposium Workshops unter der gemeinsamen Leitung von Jugend und Delegierten statt, um die neuen Konzepte für die Jugendarbeit den Teilnehmern vorzustellen.

Damit geben wir als Delegierte das Thema Jugendarbeit an das Referat Jugend ab, unterstützen aber weiterhin beim Aufbau.

Thema: Lehrerausbildungsreform / Ausbildungssprünge

Nach einem Audit durch das LBA waren Anfang 2025 Anpassungen am AHB notwendig. Diese wurden durch die AG Ausbildung umgesetzt und eine neue Version des AHB erstellt. Diese Version wurde innerhalb einer Präsidiumssitzung vorgestellt.

Da hier einige weiterreichende Änderungen enthalten waren, haben wir Delegierte zum einen entschieden, in Abstimmung mit der AG Ausbildung Details anzupassen. Zum anderen aber auch, diese Änderungen gesondert für die Vereine aufzubereiten und zu kommunizieren.

Im Nachgang haben wir von den Vereinen gemischtes Feedback zurückgespielt bekommen, u.a. dass die Änderungen teilweise schwer umzusetzen sind. Daher haben wir Mitte des Jahres die AG Ausbildung gebeten, mögliche Alternativen zu erarbeiten. Diese Alternativen stellen wir Anfang 2026 den Vereinen vor und holen uns Feedback, um darauf aufbauend im Anschluss eine Entscheidung treffen zu können.

Siehe dazu den Artikel „Lehrerausbildungsreform / Ausbildungssprünge“.

Thema: Vision & Mission

Anmerkung: Ich gehe hier nicht auf die Inhalte der Vision & Mission oder die Umsetzung ein. Dazu gab es in der Vergangenheit schon einige Artikel.
Nachdem für das Symposium 2023 die Mitgliederzahlen und Finanzen eine düstere Zukunft prognostiziert haben, kam der dringende Bedarf auf, diese Themen strategisch mit hoher Priorität anzugehen. In diesem Zuge wurde beschlossen, eine Vision & Mission für den DFV aufzusetzen, um die Themen strukturiert bearbeiten zu können.

Daher wurde eine Arbeitsgruppe gegründet und es fanden im Laufe des Jahres 2024 drei Workshops statt, um die Vision & Mission (V&M) und deren Ziele zu erarbeiten, zu definieren und die Umsetzung zu planen.

Beteiligt an der Arbeitsgruppe sind hier ca. 20 Personen aus verschiedenen Gremien (Präsidium, Delegierte, Platzbetreiber, Referenten, Sportler, Geschäftsstellen, …).

Der hier bearbeitete Entwurf der V&M wurde zum Verbandstag 2024 zur Verabschiedung vorgelegt, aber durch die Delegierten abgelehnt.

Grund dafür war, dass der Fokus auf Spitzen- und Breitensport noch nicht ganz gleich verteilt war und dass die Inhalte an einigen Stellen noch verbessert werden mussten.

Diese (wichtigen) Details wurden direkt auf dem Verbandstag geklärt. Mit dem Auftrag, die V&M im Nachgang noch mal zu überarbeiten und im Anschluss final verabschieden zu können.

Außerdem wurde beschlossen, dass die Arbeitsgruppe auch ohne finale Verabschiedung trotzdem schon mit der Planung der konkreten Umsetzung beginnen kann.
Dazu fand im Januar 2025 eine 2-tägige Klausurtagung der Arbeitsgruppe statt, in der konkrete Aufgaben vergeben und Verantwortliche benannt wurden. Im Laufe 2025 wurden die ersten Maßnahmen umgesetzt (Saftey-Day-Aktion, online Runden für Vereine, Beitritt DOSB, …) und es fanden zwei Workshops statt, um den Status abzugleichen.

Stand heute (12/2025) läuft aktuell die Planung für die Maßnahmen 2026 (Roadshow, …) und für Januar 2027 ist die nächste 2-tägige Klausurtagung geplant.

Thema: Finanzen

Die Delegierten nehmen am jährlichen Verbandstag den Haushalt für den DFV ab. Das ist zum einen die Entlastung für das vergangene Jahr. Sowie die Verabschiedung des Haushalts-Vorschlages für das kommende, der durch das Präsidium vorgelegt wird (Schatzmeisterin).

Im Großen und Ganzen haben wir hier unsere jährlich wiederkehrenden „Standard-Posten“. Und, da unsere Finanzen eher knapp sind, auch nicht viel Spielraum für Änderungen.

Der Haushaltsplan wird im Vorfeld den Delegierten vorgelegt und auch Delegierten-intern diskutiert.

Durch das erhebliche Defizit, das der DFV in der Beauftragung hat und das der Verband ausgleichen muss, laufen aktuell viele Diskussionen, an welchen Stellen Einsparpotenziale möglich und sinnvoll sind. Daher werden auch größere zusätzliche Investitionen sehr kritisch hinterfragt.

Ein Beispiel ist die Beschaffung der Verbands-Software „Sewobe“ (vorgestellt auf dem Symposium 2025) im Rahmen der Digitalisierung der Geschäftsstelle.
Diese Anschaffung muss entsprechend im Haushalt eingeplant werden und demzufolge von den Delegierten angenommen werden.

Grund dafür, dass wir der Investition zugestimmt haben (trotz knapper Finanzen), ist, dass:

  • Auf lange Sicht Entlastung in der Geschäftsstelle geschaffen wird
  • Prozesse beschleunigt und vereinfacht werden, was den Vereinen zugutekommt
  • Die Verwaltung einfacher wird und jedes Mitglied schnell und einfach an wichtige Information kommt (Lizenz, Versicherung, Berechtigungen, …)
  • Wir hier Potenzial sehen, die Kommunikation zu verbessern

Natürlich hoffen wir auch, auf lange Sicht durch die Verbandssoftware Kosten sparen zu können. Aber ein wichtiger Punkt ist auch, dass wir einen sinnvollen Mehrwert für alle DFV-Mitglieder schaffen wollen, der sich in den Vereinen spürbar positiv auf das (sowieso schon anspruchsvolle) Tagesgeschäft auswirkt.

Daher wurde die Anschaffung der Verbandssoftware durch die Delegierten genehmigt.

Thema: Blue Sky Trophäe

Vielleicht nicht das allergrößte Thema, aber trotzdem wichtig.

Wie ich bereits im Abschnitt „Finanzen“ beschrieben habe, ist es für uns eine große Herausforderung, finanzielle Mittel zu finden, mit denen wir die Vereine fördern können. Neben der Jugendarbeit (siehe oben) ist die Blue-Sky-Trophäe für uns eine Möglichkeit dazu.

Wir sind sowohl für die Inhalte der Vergabeordnung als auch für die Auswertung, die Ermittlung der Gewinner sowie die eigentliche Vergabe von Trophäe und Sonderpreis zuständig.

Die ToDos sind dabei recht überschaubar:

Die Mitgliedszahlen der Vereine für die Trophäe bekommen wir aus der Geschäftsstelle.

Für den Sonderpreis schreiben wir die Aufrufe an die Vereine, koordinieren, sichten und bewerten die eingehenden Bewerbungen. Der Gewinner wird hier per einfacher Mehrheitswahl ermittelt. Im Anschluss beauftragen wir die Erstellung der Urkunden.

Die Vergabe erfolgt dann durch uns auf dem Symposium.

Thema: Delegierten-Wahlen

Die Neuwahlen der Delegierten stehen für 2026 an. Dafür organisieren wir im Januar in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle zunächst den Ablaufplan:

  • Wann sind welche Fristen einzuhalten
  • Wann müssen welche Veröffentlichungen erfolgen, damit sie fristgerecht den DFV-Mitgliedern zur Verfügung stehen
  • Wann müssen wo die Bewerbungsformulare verfügbar sein
  • Wie lange sind die Bewerbungsfristen
  • Wann muss der Aufruf für die Kandidaten erfolgen

Dieser Ablaufplan wird auf der Homepage bzw. im FFX durch uns veröffentlicht. Außerdem rufen wir DFV-Mitglieder auf, sich als Kandidaten zu bewerben (E-Mail, FFX, Homepage). Weiterhin stellen wir Infomaterial zur Verfügung (Homepage, meist noch mal ein kurzer Artikel im FFX) und bieten online Info-Runde zur Delegiertenarbeit an, damit sich interessierte Mitglieder vorab informieren können.

Wenn die Bewerbungsphase startet, koordinieren wir in Abstimmung mit der Geschäftsstelle den ordnungsgemäßen Eingang der Bewerbungsunterlagen und führen einen ersten persönlichen Kontakt mit den neuen Bewerbern. Außerdem kommunizieren wir kontinuierlich den aktuellen Bewerberstand per Homepage an die Mitglieder.

Die Wahl selbst sowie die Auswertung der Wahlergebnisse werden nicht von den Delegierten durchgeführt.

Nach Ende der Wahl gibt es für die neugewählten Delegierten eine Online-Kennenlernrunde mit Einführung in die konkrete Delegiertenarbeit und die aktuellen Themen. Außerdem werden sie auf den nächsten Verbandstag vorbereitet.

Hierbei ist zu beachten, dass wir uns in diesem Zeitraum in einer Übergangsphase befinden. Die neugewählten Delegierten sind erst ab dem nächsten Verbandstag im Amt. Offizielle Themen werden bis dahin noch durch die „alten” Delegierten bearbeitet.

Am Verbandstag erfolgt dann noch die Wahl der Delegiertensprecher.

Wir hoffen, für die Wahl 2026 vor allem die Bewerbung und den Wahlprozess durch die neue Verbandssoftware deutlich vereinfachen zu können. Also weniger Zettel schreiben und Briefe verschicken, weniger große Hürden für die Bewerbung und das „Kreuzchen setzen“ durch die Mitglieder.

Thema: DAeC / DOSB

Dieses Thema beschäftigt uns schon länger und wird auch in den Vereinen bereits seit einiger Zeit kritisch diskutiert. Es ist wahnsinnig viel passiert, daher fasse ich hier nur die wichtigsten Eckpunkte wirklich nur sehr kurz zusammen.

Im Jahr 2019 waren wir in der Situation, dass der Wunsch des DFV nach Fördergeldern mit dem DAeC als Spitzenverband aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar war. Auch in den Folgejahren hat sich die Situation nicht verbessert.

Daher haben die Delegierten beschlossen, zum Jahresbeginn 2022 aus dem DAeC auszutreten. Unser Ziel war es, auf eigene Faust an diese Fördergelder zu gelangen. Dafür haben wir damals entsprechende Maßnahmen eingeleitet, beispielsweise die Gründung von Landesverbänden. Das hat alles nicht gut funktioniert und hat zu sehr vielen kritischen Diskussionen bei den Vereinen und Mitgliedern geführt und wurde weitestgehend negativ aufgenommen.

Auf dem Verbandstag 2023 wurde daher, auch auf Anregung durch die Delegierten, beschlossen, die Aktivitäten einzustellen, um Ressourcen wieder für andere Themen freizumachen und andere Themen wieder in den Vordergrund zu rücken.

Damit wir aber nicht komplett im luftleeren Raum hängen, wurde auch beschlossen, dass das Präsidium weiterhin an möglichen Alternativen arbeitet, um uns Zugang zu Fördergeldern zu ermöglichen und uns wieder näher an andere Organisationen heranzuführen (darunter auch den DAeC).

Vor allem Henning führte 2024 zahlreiche Gespräche mit dem DAeC über mögliche zukünftige Kooperationsmodelle. Wir imitierten die assoziierte DAeC-Mitgliedschaft, sodass der DFV 2025 assoziiertes Mitglied im DAeC und der FAI wurde. Zudem schlossen wir Kooperationsvereinbarungen mit DAeC-Landesverbänden. All dies diente als Grundstein für die Sporthoheit des DFV und die Mitgliedschaft im DOSB.

Der letzte Schritt wurde am 6. Dezember 2025 getan. An diesem Tag wurde der DFV mit großer Mehrheit als Spitzensportverband in den DOSB aufgenommen. Ein Kraftakt, der für viele andere – teils auch viel größere Verbände – in weiter Ferne liegt.

Dies ist vor allem aus sportlicher Sicht ein wichtiges Ereignis, das aber nicht nur dem Spitzensport, sondern dem kompletten DFV zugutekommen soll.
Dies wird jedoch Thema für das Jahr 2026 sein.

An dieser Stelle ist es besonders wichtig, Henning noch einmal ausdrücklich für seine Arbeit, seine Ausdauer und seine starken Nerven zu danken, die nötig waren, um das Projekt erfolgreich abzuschließen!

Es wurde gearbeitet, kommuniziert, dokumentiert, diskutiert, gestritten und die Achterbahnfahrt der Gefühle habe ich in diversen Sitzungen live miterlebt.
Und natürlich bedanke ich mich auch persönlich bei meinen Delegierten-Kollegen, deren Entscheidungen den Stein überhaupt erst ins Rollen bringen konnten.
Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Schritt ein wichtiger für den gesamten DFV war. Unser Ziel ist es, dass alle DFV-Mitglieder positiv auf dieses „historische” Ereignis zurückblicken können.

Fazit:

Natürlich gibt es noch weitere Themen und Aufgaben für uns Delegierte. Kleinere und größere. Mit diesem Artikel möchte ich anhand einiger Beispiele zeigen, wie wir arbeiten und wo unsere Verantwortlichkeiten liegen. Das werde ich auch in zukünftigen Artikeln so fortführen, mich dabei aber auf ein oder zwei Themen beschränken, die ich dann detaillierter behandle.

Und wie schon eingangs gesagt: Bitte gebt mir auch hier gerne Feedback, ob die Richtung passt.

Kummerkasten

Auf dem Symposium hatten wir einen kleinen „Kummerkasten“ aufgestellt und es sind wirklich ein paar Zettel drin gelandet.
Dabei war gutes Feedback zum Symposium selbst, das haben wir ans Orga-Team weitergegeben und werden bei der Planung für 2026 kucken, was wir wie umsetzen können. Daher lass ich diese Punkte hier erst mal raus.

Das restliche Feedback betrifft vor allem den DFV und die Ausbildung. Einiges davon müssen wir selbst noch mal diskutieren.
Daher im Folgenden die Punkte, zu denen wir jetzt schon was sagen können:

„Veröffentlichung von Unfallanalysen (z.B. FF-Xpress)“

Gute Idee, werde ich mit Anja (Vizepräsidentin Sicherheit) abstimmen

„Positionen auf der DFV-Webseite aktualisieren, offene Stellen kenntlich machen“

Die DFV-Website ist aktuell leider eine „two-men-show“ und daher an manchen Stellen etwas vernachlässigt. Die Positionen sollen zukünftig aber sowieso durch die neue Verbandssoftware verwaltet und veröffentlicht werden.
Ich hänge aber schon mal das aktuelle Organigramm an den Artikel, da stehen zumindest die Stabsstellen drauf. „NN“ bedeutet „nicht besetzt“.

„Aufnahme Tunnel Coach Struktur in den DFV“

Ist schon seit längerem ein Ziel und aktuell in der Umsetzung

„Alle Disziplinen Indoor Skydiving bei einem BT (ggf. aufteilen)“

Ist bereits aufgeteilt in IPS, DY/ISF und IFS. Eine weitere Aufteilung ist generell möglich. Ob eine Aufteilung DY und ISF zweckmäßig ist, müssen wir mal prüfen, da sich der Personenkreis ziemlich deckt.

„Wahl der AFF-Examiner durch Lehrer (Rotation)“

Dieser Antrag wurde am Verbandstag durch Peter Glas (Vizepräsident Ausbildung) eingebracht und dort abgesegnet. Befindet sich derzeit in der Umsetzung.

„Die AG Ausbildung soll die Plätze bzw. AL beteiligen“

Das neue Konzept der AG Ausbildung (seit 2025) sieht vor, dass jeder sein Projekt / Thema in die AG Ausbildung zur Bearbeitung einbringen kann. Ansprechpartner ist hier Peter Glas.

Ich hoffe, damit konnten wir die ersten Punkte klären. Die übrigen Punkte werde ich in zukünftigen Artikeln noch mal aufnehmen, sobald die Abstimmungen gelaufen sind. Für weitere Informationen oder Fragen gerne einfach bei euren Delegierten melden.

Für die Delegierten
Daniel „Sid“ Klein (Daniel.klein@dfv.aero)

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