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Als wir 2017 als kleine Gruppe unter Freunden das erste Mal die Dropzone am südöstlichen Teil des Plattensees bei Siófok, Skydive Balaton, in Ungarn besuchten und die drei historischen Mi-8 Militärhubschrauber sahen, war die Idee eines eigenen Boogies geboren. Die Dropzone bietet Unterkünfte für bis zu 100 Springer und eine Camping-Area lässt Platz für weitere unzählige Teilnehmer. Schnell freundeten wir uns mit dem Staff der Dropzone an und machten ein eigenes Event fest. Im Juli 2019 fand der „Hakuna-Matata-Boogie“ das zweite Mal statt. Ein Boogie – „All inclusive“! Die Unterkünfte befinden sich direkt an der Dropzone. Ebenso Verpflegung morgens, mittags und abends. Und 20 Sprünge aus der Mi-8. 

Die Ankunft der Boogie-Teilnehmer zelebrierten wir sonntags standesgemäß mit Willkommensgeschenken und dem obligatorischen Welcome-Beer. So konnte eine wunderbare Woche beginnen. Ein Team, das sich auch um Unterhaltung gekümmert hat, stellte die Bedürfnisse aller – ja, die Atmosphäre gibt auch Nicht-Springern die Möglichkeit, einen erholsamen Urlaub zu haben – zufrieden.

So begann dann am Montag nach dem Frühstück der Sprungbetrieb. Das Highlight – definitiv die Absetzmaschine Mi-8, ein Mehrzweck- und Transporthubschrauber der früheren Sowjetunion mit zwei Turbinentriebwerken und riesigem Heckladetor. Dieser bietet 26 Springern Platz und ermöglicht Sprünge der besonderen Art.

Die Exit-Reihenfolge wird am Boden abgesprochen und diejenigen, die zuerst springen, kommen in den Genuss, die Füße während des gesamten Steigflugs baumeln zu lassen. Sie sitzen an, oder besser gesagt, in der Tür. Allein der Start – dort schon im „Freien“ – beschert einen Adrenalinkick. Ein sogenannter „Alarm-Start“, der Hubschrauber beschleunigt horizontal und zieht anschließend die Nase hoch. Die erste Zahl, die mein digitaler Höhenmesser zeigt, ist 450 Meter. In nur rund 12 Minuten kreist der Hubschrauber über dem Plattensee auf 4000 Meter Exit-Höhe.

Der Bayerische Abend am Mittwoch fand großen Anklang. Freibier (am ganzen Abend) eröffnete die Veranstaltung. Anschließend startete die heiß ersehnte Tombola. Unsere Los-Fee verteilte Preise von Aerodyne, Alti-2, Cookie, Cypres, Deem, Sonic, Wings und anderen Unterstützern unter den Springern. Die Aufführung eines bayerischen Volkstanzes, einem Schuhplattler, wurde von den Teilnehmern bejubelt, woraufhin der DJ die Tanzfläche eröffnete. Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert – denn zum Glück begann der Sprungbetrieb am nächsten Tag etwas später.

Auch eine AFF-Ausbildung mit zwei Schülern wurde dank Unterstützung der Flying Bones durchgeführt und die frischen Fallschirmspringer integrierten sich schnell in die elitäre Gemeinde der Skydiver. Durch das Engagement der Flying Bones konnte sich ein weiterer Fallschirmspringer mit einer neuen Lizenz brüsten. Die stattgefundene Tandempiloten-Ausbildung war ebenfalls ein Erfolg. Am Ende eines jeden Tages wurden dann die Sprünge in einem „Video of the Day“ gezeigt und die Vorfreude auf den nächsten Tag begann. Insgesamt konnten in dieser Woche weit über 1200 Sprünge durchgeführt werden.

Rhönräder, eines größer als das vorherige, doppelte Rhönräder, Fliegerstaffeln … Doch es war nicht nur „Schweine im Weltall“ geboten. Der Hakuna-Matata-Boogie bietet Anfängern, erfahrenen Springern und auch „Whuffo’s“ einen unvergesslichen Sprung-Urlaub.

2020 geht der Hakuna-Matata-Boogie in seine dritte Runde und auch DU bist herzlich willkommen. Bei Fragen stehen die beiden Organisatoren Tobias Wanja und Korbinian „Korbi“ Schalkhammer zur Verfügung. Informationen zum Event 2020 vom 26. Juli bis zum 2. August findet ihr auf www.hakuna-matata.aero

Korbinian Schalkhammer

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