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Natürlich ist das Städtchen an der Ems und in der Nähe der ostfriesischen Inseln auch mal einen „Aus-Flug“ wert, aber hauptsächlich zieht es Skydiver nach Leer, weil wir hier einmal im Jahr die Möglichkeit haben, auf die ostfriesischen Inseln zu springen. Im letzten Jahr noch Heckrampe aus der Pink-Skyvan, hieß es heuer „back to the roots“ und wieder mal die fast vergessenen Skills reaktivieren. Zwei Cessna-Caravan standen zur Verfügung und brachten die Umstellung auf Seitentür und rausklettern mit sich und uns ruck-zuck auf 4200m … what a feeling, mal wieder im Luftstrom zu hängen. Auch das Wetter war mal wieder eine Umstellung, zuerst ging es los mit Regen und viel Wind, dann waren die Wolken zu tief (natürlich auch mit viel Wind) und dann jede Menge Wind. Damit wir trotzdem mal bissel in die Luft kamen, gab es einen Halbtagesausflug nach Helgoland, der dankbar angenommen wurde und ein klasse Highlight war, mit Fischbrötchen, zollfrei Einkaufen, Inselwanderung zur langen Anna.

Und zur Belohnung war auf dem Rückflug das Wetter über Leer sogar springbar, so dass wir unser Gear nicht umsonst anhatten. Der An- und Abflug auf Helgoland war schon spektakulär, wie auf einen Flugzeugträger, ziemlich coole Nummer. Da das Wetter am nächsten Tag immer noch grottig war, gab es dann einen „Aus-Flug“ nach Norderney. Dank ortskundigem Piloten war es eine schöne Strandwanderung und Stadtbesichtigung, und wir hatten also mal einen Tag richtig Nordseeurlaub. (Auch Bärchens GroFo-Camp konnte auf Juist in den ersten 4 Tagen leider nur einen Sprung machen und war auch auf Tagesausflug nach Norderney. Hat man daran gemerkt, dass die SkyVan am Flugplatz stand und alle Leihfahrräder schon weg waren. Tja, das ist Ostfriesland und das Wetter ist eben manchmal anders.)

Aber wer Zeit und Geduld hatte, wurde belohnt, denn dann kamen die guten Tage mit Sonne und fast null Wind und so, wie man sich das erträumt hatte und fast ein ganzes Jahr lang darauf gewartet hat. Mit Ballon-Sprüngen und 4er bis 18er Formationen war für jeden was dabei, und natürlich Tandems und Freeflyer und Schüler. Es war wieder klasse, die Freiheit und das Panorama so erleben zu können. Natürlich konnte mal wieder vermittelt werden, dass man bei „ums-Eck-rausspringen“ halt bissel die Hacken in Teer hauen muss, um hier den Anschluss noch innerhalb der Arbeitszeit zu bekommen.

Und wenn der Pilot sagt, „Borkum 7/8 bewölkt“, und man aus dem Fenster sieht, dass in Juist die Sonne scheint, wäre es doch besser noch lieber das Häkchen schlagen und über Juist droppen 🙂 Gell, Hahne?! Bleibt zu hoffen, dass sich die Impressionen eingebrannt haben und wir lange davon zehren können. Sonst eben immer mal wieder anschauen 🙂

Die Facilities am Flugplatz Leer mit Duschen und Sanitärräumen bieten alles, was man braucht, sogar mit einer kleinen Küche, für den, der kein Wohnmobil sein eigen nennt, und vielleicht wird das Einkaufszentrum „Ems-Park“ ja auch bis nächstes Jahr dann fertig …

Wir werden sehen, denn wir kommen wieder und vielleicht auch einige neu mit dazu, um dieses traumhafte Panorama zu erleben, ist ja nun nicht mehr soooo lange, knapp 7 Monate!

Blue Skies und schöne Weihnachten

Jan „BADMAN“ Weidner

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