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Am 5. und 6. Juli wurde bei Skydive Varrelbusch der dritte D-Cup ausgetragen, der gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft gewertet werden sollte. Trotz der alles andere als vielversprechenden Wettervorhersage trafen am Freitag zahlreiche Teilnehmer am Flugplatz Varrelbusch ein. Die Altersspanne der Teilnehmer war mit 15 bis 84 Jahren ebenso breit gefächert wie die Sprungerfahrung von 40 bis 15.800 Sprüngen. Neben Einschreibung, Empfang von Essensmarken und vereinseigenem T-Shirt konnte am Freitag bis 21:00 Uhr auch noch der ein oder andere Trainingssprung absolviert werden.

Nach großzügigem Frühstück in der Gaststätte des Platzes begann der erste Wettkampftag am Samstagmorgen mit der Mannschaftsführerbesprechung. Um 8:30 Uhr gingen die Windspringer mit Winddrifter in die Luft und pünktlich um 9 Uhr startete der Wettkampf mit Runde 1. Durch die zweite CE206, die vom benachbarten Flugplatz geordert wurde, konnte bei neun Teams theoretisch eine ganze Runde innerhalb von einer Stunde geflogen werden. Allerdings bewahrheitete sich die Wettervorhersage bereits nach wenigen Lifts. Der Wind und seine Böen verlangten den Teilnehmern nicht nur alles ab, sondern ließen vorerst auch keinen Sprung mehr zu. Erst gegen 18:00 Uhr schien sich der Wind zu beruhigen, und die beiden Flugzeuge versuchten, so viele Springer wie möglich unter die Wolken zu bringen. Trotz des Wetters und einer Vielzahl von Rejumps konnte so an diesem Tag zumindest die erste Runde geflogen werden. Die Stimmung der Teilnehmer war trotzdem gut. Dazu trug auch das sehr gute Abendessen bei, das vom 1. Vorsitzenden der FSG Wildeshausen/Varrelbusch ausgesucht wurde. Der erste Tag klang dann mit dem Essen oder mit dem ein oder anderen Getränk an der Bar und einem Gespräch unter Freunden aus.

Da die Windprognose für den nächsten Tag nicht besser aussah, wurde die Startzeit des zweiten Tages kurzerhand auf 7 Uhr vorverlegt. Beide CE 206 versuchten zumindest das Notprogramm von 3 Runden für den D-Cup und 4 Runden für eine Wertung der Deutschen Meisterschaft zu erreichen. Als absehbar war, dass man aufgrund des starken Windes auch an diesem Tag nicht über 2 Runden hinaus kommen wird, wurde unter allen Mannschaftsführern abgestimmt, das Notprogramm für den D-Cup auf 2 zu reduzieren. Bei der Deutschen Meisterschaftswertung war dies so nicht möglich. Nach Angebot von Klaus Mathies wurde beschlossen, dass diese vom 7. bis 8. September im Rahmen des vierten Deutschland-Cups in Uslar (Ausrichter FSC Remscheid) nachgeholt wird!

In der Deutschland-Cup-Wertung konnten sich die German Eagles vor Team Paratec – FSV Saar und Team FSV Eilenburg 1 durchsetzen. Die Einzelwertung der Herren führte nach den 2 geflogenen Runden Marius Weber an und Tatjana Gustke sicherte sich Platz 1 in der Einzelwertung der Damen. Reinhold Haibel errang den ersten Platz in der Master-Wertung, Philipp Dittmann siegte in der Junioren-Wertung und Samuel Wallrath war bester der Nachwuchs-Wertung. Alle Ergebnisse unter: www.d-cup-ziel.de

Rolf Krämer

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