WELTPREMIERE 1. DEUTSCHER FREEFLY & E-WHEEL CUP – GIBT ES EINE WACHABLÖSUNG IM DEUTSCHEN FREEFLY?

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EIN SKURRILES EVENT MIT EINER BRISANTEN SPORTLICHEN NOTE

Wie schon in der Ausgabe 02/2019 des FREIFALL XPress angedeutet nimmt ein völlig skurriles Event Form an, der erste Deutsche Freefly & E-Wheel Cup. Der DFV kommuniziert üblicherweise 11.000 aktive Springer in Deutschland, das entspricht 0,000133% der 82,9 Millionen Einwohner Deutschlands in 2017. Gemäß einer Umfrage des DFV von 2015 sind davon rund 4.400 Freeflyer (40+%), also 0,000053% (das ist die Hälfte des Zehntels des Zehntels von einem Zehntel Promille) der Einwohner Deutschlands. Erfahrenen E-Wheelern zufolge gibt es rund 2.000 E-Wheeler in diesem Land, also 0,00002413% der Einwohner Deutschlands.

Für die Schnittmenge aus 0,000053% und 0,00002413% einen Wettbewerb zu machen ist schon ein bisschen schrill, er findet aber trotzdem (oder genau deswegen?) statt. Der Wettbewerb ist eine absolute Weltpremiere.

Das Format ist simpel und einsteigertauglich: Je vier Subwettbewerbe für Freefly und E-Wheel, mit einem Show-Sprung im Freefly und einem Show-Act auf dem E-Wheel.

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Aber die vermeintliche Einfachheit wird im Spitzenfeld zu einem spannenden Wettkampf führen. Wer fliegt in je einem Sprung sitzend, im Stand-Up und auf dem Kopf die meisten Drehungen links, rechts, Salto vorwärts, Salto rückwärts, repeat die meisten Punkte? Wer wird im Show-Sprung die Performance liefern, die das Publikum am meisten begeistert? Und da sitzen nicht nur erfahrene Springer, sondern E-Wheeler, die so was noch nie gesehen haben. Die „Alte Garde“ mit verrückt langer Erfahrung oder die jungen Freeflyer mit einer irre hohen, unter anderem aus dem Tunnel kommenden Präzision?

STEHT EINE WACHABLÖSUNG IM DEUTSCHEN FREEFLY AN?

Bisher zugesagt haben u.a. die Weltklasse-Freeflyer der „Alten Garde“ Sven Zimmermann, Mike Kleist und der „Father of Free­fly“ Olav Zipser – mit zusammen 42.000 Sprüngen und unzähligen nationalen und internationalen Medaillen. Was so viel bedeutet wie die vermutlich einmalige Chance für die jungen Freeflyer, den „alten Hasen“ zu zeigen, was Sache ist. Und das in einem täuschend simplen Wettbewerbsformat, bei dem es auf feingetunte Skills ankommt. Die Herausforderung steht, welche Generation entscheidet das Duell für sich? Eine spannende Nebenfrage wird sein, wie viel Sprünge in einem Load sein werden. 2018 gab es in Schweighofen vielfach Porter-Loads mit 45.000+ Sprüngen.

Für die E-Wheel Szene ist der Wettbewerb der erste in Deutschland, also eine Art inoffizielle deutsche Meisterschaft. Hier sind super-spannende Rennen zu erwarten in einem Speed-Kurs, einem Langsamfahrkurs, einem Rennen mit Massenstart und einem freien Show-Act am Samstagabend mit Publikumswertung.

REGELN FÜR DEN 1. DEUTSCHEN FREEFLY & E-WHEEL CUP

Der FSC Schweighofen hat inzwischen die Regeln für den 1. Deutschen Freefly & E-Wheel Cup definiert: Es gibt jeweils für Freefly und E-Wheel vier Sub-Wettbewerbe und es gibt drei Sieger, jeweils einen für die Einzeldisziplinen Freefly, EWheel und für den Gesamtsieg.

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Für den Freefly-Teil können pro Performer je Sub- Wettbewerb ein Video eingereicht werden und Videos können in Schweighofen innerhalb eines Zeitraums von 4 Wochen bis zum Event gemacht werden. Die Anzahl der Sprünge dafür ist egal, aber jeder Sprung muss über die Teamkarte des Wettbewerbs (erhältlich bei Registrierung in Schweighofen) eindeutig als zum Wettbewerb gehörig identifiziert werden. Der erreichte Rang geht gleichermaßen an Performer wie an Video- Flieger. Sollte ein Springer innerhalb eines Sub- Wettbewerbs Video machen und selbst performen (wozu ausdrücklich eingeladen ist), so gelten für diesen Sub-Wettbewerb der Rang als Performer.

Sub-Wettbewerb 1: Exit im Sitzen, Drehung 360 Grad links, 360 Grad rechts, Salto vorwärts, Salto rückwärts, Wiederholung ab Drehung links. 45 Sekunden Arbeitszeit ab Exit, jede Figur in der genannten Reihenfolge ist ein Punkt.

Sub-Wettbewerb 2: Exit im Sitzen, Stand-up, Drehung 360 Grad links, 360 Grad rechts, Salto vorwärts, Salto rückwärts, Wiederholung ab Drehung links, Details wie oben.

Wettbewerb 3: Exit im Sitzen, Head-Down, Drehung 360 Grad links, 360 Grad rechts, Salto vorwär ts, Salto rückwär tsWiederholung ab Drehung links, Details wie oben.

Sub-Wettbewerb 4: Freie Runde, alles geht, Team- Action, Kostüme und Musik-Performance sind ausdrückl ich erwünscht , di e Zuschauer entscheiden gemeinsam, wer die freie Runde gewinnt, und zwar über die Lautstärke des Applauses , gemessen mit einem Schallpegelmessgerät. Der Show-Sprung kann frei bis zu maximal drei Minuten geschnitten werden, der Freifallteil muss ungekürzt sichtbar sein, ansonsten ist alles erlaubt und begeisternde Kreativität ist hoch willkommen.

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Der Teilwettbewerb E-Wheel gliedert sich wie folgt:

Sub-Wettbewerb 1: Hinderniskurs mit Schikanen, Einzelstart mit Zeitnahme, die kürzeste Zeit gewinnt, bei gleichen Zeiten gibt es Stechen bis zur Entscheidung

Sub-Wettbewerb 2: Langsamfahrkurs, im Einzelstart, die längste Zeit ohne anzuhalten oder rückwärts zu fahren gewinnt, stechen bei gleichen Zeiten

Sub-Wettbewerb 3: Große Runde mit Massenstart, es zählt die Reihenfolge des Zieleinlaufs Sub-Wettbewerb 4: Freie Runde von drei Minuten am Samstagabend, alles geht, Team-Action, Kostüme und Musik -Performance sind ausdrücklich erwünscht, Publikumswertung wie oben. In beiden Teilwettbewerben zählt die Publikumswertung ganz bewusst 50% der Sub- Wettbewerbe, sodass Teilnehmer besonders auf starke und publikumstaugliche Performances achten sollten.

EINFACH ANMELDEN

Da es ein Spaß-Event sein soll, freuen sich die Veranstalter auf Menschen mit kompetitivem Geist und netter Art. Und weil die Zielgruppen so herrlich klein sind, ist natürlich jeder, der „nur“ an einer der beiden Teil-Wettbewerbe teilnehmen will, ganz herzlich willkommen. Alle hoffen auf eine große Party mit irre viel Spaß. Einsteiger sind ausdrücklich eingeladen und es wird Sonderpreise für die besten Nachwuchs-Cracks geben. Die Teilnahmegebühr beträgt € 49 für eine Disziplin und € 99 für den kompletten 1. Deutschen Freefly & E-Wheel Cup.

Um das Wetterrisiko zu minimieren, können Teilnehmer ihre Sprünge über einen Zeitraum von vier Wochen bis zum 14.09.2019 einreichen, die E-Wheel-Subwettbewerbe sind geplant für Samstag 14.09. ab 10:00 Uhr bis Sonntag 15.09.2019 inkl. einer großen Party am Samstagabend. Es wird spannende Rennstrecken geben, Preise für die Gewinner (u.a. einen Tandemsprung für einen E-Wheel-Gewinner, der/die noch nie gesprungen ist), E-Wheels zum Ausprobieren, Lagerfeuer und super viel Spaß.

Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt, Anmeldungen unter Free­fly_und_E-Wheel-Cup@fsc.suedpfalz.de, bitte mit Angabe der gewünschten Wettbewerbe (Freefly oder E-Wheel oder Gesamt-Cup) mit Anzahl der Sprünge und geschätzten km auf dem E-Wheel, es entscheidet die Reihenfolge des Eingangs.

Stefan „Wenni“ Wendler

Bildnachweis: Lisa Backes, Felix Lindner, Dominique Stoll, Stefan Wendler

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2019-07-08T11:23:45+02:00

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