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Bodyflying hat in den letzten Jahren eine bedeutende Entwicklung durchlaufen. Mittlerweile gibt es viele Windtunnel und viele weitere sind unterwegs. Die besten Flieger ziehen durch ihre Leistungen die Aufmerksamkeit verschiedener Medien, wie wir sie tagein undtagaus konsumieren, auf sich.

Die Techniken, die verwendet werden, um Flugfähigkeiten Indoor sowie auch Outdoor zu vermitteln, sind vielfältig und komplex. Egal ob Einsteiger oder bereits fortgeschrittener Flieger: Die Menge an Informationen, die für die eigene Weiterentwicklung in kurzer Zeit und stressiger Umgebung verarbeitet werden müssen, können eine große Belastung sein. Sobald man dann dem Freefly verfallen ist, wird das Fliegen schnell sehr technisch. Sind die einzelnen Konzepte während des Briefings noch klar und verständlich, gestaltet sich deren praktische Umsetzung meist als schwierig.

Bodyflying hat uns gelehrt, unsere Körper effizient einzusetzen und der Trainingsprozess hat sich so sehr verbessert, dass heutzutage viele Techniken und Bewegungen in relativ kurzer Zeit erlernt werden können. Nichtsdestotrotz kann es vor allem für Einsteiger verwirrend sein, wenn der Coach bestimmte Übungen und Bewegungen von einem verlangt und häufig kommt die Frage auf, wie verschiedene Übungen am Ende relevant für die eigenen Fähigkeiten, vor allem im Bezug auf dasFallschirmspringen, sind.

Die folgenden Artikel widmen sich dem Lernprozess des Bodyflying, welche Überschneidungen es mit dem Fallschirmspringen gibt und beantwortet generelle Fragen wie sie häufig Einsteiger haben.

ALLGEMEINE COACHING-HINWEISE

Obwohl es sicherlich möglich ist, einige nützliche Dinge aus Artikeln wie diesem zu lernen, gibt es keinen Ersatz für einen guten Mentor. Eine Coaching-Gebühr zusätzlich zu dem, was man bereits für die Zeit im Windkanal oder für die Sprungtickets zahlt, fühlt sich wahrscheinlich etwas kostspielig an, spiegelt aber die Kosten, die anfallen, wenn man jemanden mitausreichendem Wissen und die nötigen Fähigkeiten, anderen Menschen etwas beizubringen, anstellt, wieder. Der Mehrwert eines Coaches wiegt mehr als der Versuch, Fähigkeiten für sich allein und ohne Mentoring zu erlernen.

Bodyflying entwickelt sich schnell und verbreitet sich über die gesamte Welt. Es gibt bereits viele Coaches und wahrscheinlich auch genauso viele verschiedene Meinungen darüber, welcher der richtige Weg ist, Flugfähigkeiten zu vermitteln. Sicherlich wird es auch die Art Menschen geben, die ihre Methodenfür die einzig richtigen halten und versuchen, alle anderen davon zu überzeugen. In den nun mehr als acht Jahren, in denenich als Coach Indoor sowie auch Outdoor meine Erfahrungenmachen durfte, haben mich gelehrt, dass jeder Mensch einzigartig ist und demnach auch jeder einzelne einen individuellen Ansatz für ein erfolgreiches und effizientes Training verdient.

FOLGE DEM COACH

Die treibende Kraft hinter der Entwicklung, wie Flugfähigkeiten gelehrt werden, ist der zur Verfügung stehende Platz. Als Windkanäle früher noch sehr klein im Durchmesser waren, war das vorrangige Ziel die Geschwindigkeit aufzudrehen, sodass man in der Lage war, mit dem Kopf nach unten zu fliegen. Hierfür kämpfte man sich so schnell wie möglich durch die notwendigen Übungen auf niedriger Geschwindigkeit. Als Windkanäle dann großer wurden, lernte man einige sehr wichtige Dinge. Man konnte nicht nur seinen eigenen Körpereffizienter und größer dem Wind präsentieren – man konnte mit mehr als nur einer Personen gleichzeitig Fliegen. Das Konzept „Coach macht vor – Schüler macht nach“ war nicht mehr neu, konnte aber durch nun vorhandenen Platz deutlich früher und deutlich effizienter im Lernprozess angewendet werden. Das gab dem Coach die Möglichkeit, seinem Schüler Bewegungen und Übungen vorzufliegen und dem Schüler die Möglichkeit diese sofort nachzumachen – eine gute Methode, Bewegungen im Windkanal vom aller ersten Tag an richtig zu lernen und durch die effiziente Nutzung der Flugzeit Geld zu sparen.

Wenn man seinem Coach von einer Position im Windkanal zur nächsten folgt und dabei die Bewegungen nachmacht, lernt man nicht nur die Bewegungen an sich durchzuführen, sondern greift die wichtigsten Elemente zum Verständnis des dynamischen Fliegens gleich mit auf. Man lernt nicht nur die einzelnen Linien zu fliegen, sondern schärft auch sein Bewusstsein für die eigene Position in dem zur Verfügung stehendem Raum. Unddieses Bewusstsein ist eine Schlüsselfähigkeit, um mit anderenzusammen zu fliegen – sei es Indoor oder auch Outdoor.

LOW SPEED UND HIGH SPEED TRAINING

Ein unkomplizierter Ansatz, den Unterschied zwischen dem Fliegen bei niedriger Geschwindigkeit und dem Fliegen bei hoher Geschwindigkeit zu beschreiben ist, das Fliegen bei niedriger Geschwindigkeit als das schöne und gutaussehende Fliegen zu betrachten wohin gegen das Fliegen bei hoher Geschwindigkeit Fähigkeiten vermittelt, die einem auch im Fallschirmsport weiterhelfen. Eine sehr reduzierte Ansicht, jedoch längst nicht unwahr. Es geht viel mehr darum zu verstehen, wo,wie und warum sich beide Dinge überschneiden. Die Symbiose zwischen diesen beiden Wegen ist so vielfältig, dass das Endergebnis großer als die Summe ihrer Teile ist.

Wenn Bodyflying dich angesteckt hat, dann besteht die Chance, dass du nicht nur am Himmel eine gute Figur machen möchtest, sondern auch im Windkanal. Je mehr du lernst, desto deutlicher zeigen sich die Unterschiede zwischen beiden Umgebungen. Der Transfer bereits gelernter Bewegungen und Manöver von der einen zur anderen Umgebung gelingt meist nicht auf Anhieb, jedoch je länger man dabei ist, desto schneller lassen sich Fähigkeiten von der einen Umgebung in die anderen übertragen.

Die folgenden Artikel werden je eine Orientierung, in der wir Fliegen, genauer betrachten. Dabei brechen wir die jeweilige Orientierung in ihre Einzelteile herunter und gehen auf Gemeinsamkeiten sowie auch die Unterschiede zwischen Indoor und Outdoor ein und zeigen auf, wie du deine Fähigkeiten von der einen Umgebung in die andere Übertragen kannst.

Joel Strickland

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