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Vom 23. bis 25. Februar fand unter der Leitung von Ralf Breßler eine Fortbildung für Sachverständige für Sprungunfall-Untersuchung statt. Dem DFV e.V. war es wichtig, seine Gutachter weiterzubilden und den bestehenden Personalbestand zu erweitern. Im ersten Teil wurde über Unfallaufnahme, Faktenfeststellung und Beurteilungsmethoden referiert, vor allem aber ging es um Verschwiegenheit und Befangenheit.

Im zweiten Teil ging es um Dokumentation und Gutachtenerstellung sowie Arbeitstechniken. Am Ende der Veranstaltung war jedem Teilnehmer klar, welche Verantwortung auf einem Gutachter lastet und dass ein objektives Ergebnis unbeeinflusste Zeit und Ruhe benötigt. Alle Teilnehmer wünschen sich derweil, das neu erworbene Wissen nie anwenden zu müssen, während wir im Falle eines Falles auf die nötige Unterstützung vor Ort hoffen, was bspw. bei der Unversehrtheit des Ereignisortes und dem Nichtstellen von Fragen zum Untersuchungsverlauf bereits beginnt. Sachverständige können grundsätzlich von jedem engagiert werden, wobei meistens entweder die Staatsanwaltschaft oder die Versicherungsagenturen die Auftraggeber sind. Die Aufgaben sind vielfältig, von der Erstellung eines objektiven technischen Gutachtens bis hin zur übergreifenden Ermittlung von Unfallhergängen und -ursachen, die je nach Auftraggeber in Straf- und/oder Zivilprozessen Berücksichtigung finden können. Besonderer Dank geht an die Organisatoren des DFV, Ralph Schusser, Ralf Breßler und Ralf Homuth, sowie an den Gastredner Jens Friedemann von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen.

v.l.n.r. Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, Ralf Breßler, Jens Friedemann, Ralph Schusser, Harald Kloska, Stiven Gade, Daniel Lamberty, Hans Ostermünchner, Ralf Grabowsky, Ralf Homuth, Jürgen Mühling und Frank Carreras. (Foto: Stiven Gade)

Stiven Gade

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