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Seit dem Jahr 1999 hat sich die Speedgemeinschaft Stück für Stück weiterentwickelt und ausgebaut. Seit dem ersten offiziellen Wettkampf auf deutschem Boden, nach ISSA-Standard im Jahr 2011, und der Anerkennung als eigenständige Disziplin im Jahr 2014 durch die FAI gewann das Speedskydiving auch auf internationaler Ebene eine neue Dynamik und erfuhr eine extreme Leistungssteigerung. Eine stetig wachsende Nachfrage von interessierten Springerinnen und Springern und das Verschieben der Geschwindigkeitsgrenzen in ungeahnte Höhen hat die BKF veranlasst, einen Standard zur Einweisung in das Speedskydiving einzuführen. Dieser soll eine einheitliche, strukturierte, aber vor allem sichere Hinführung zur schnellsten, nicht motorisierten Sportart der Welt gewährleisten. Gerade die Sicherheit spielt hierbei eine große Rolle. Die Anforderungen an Mensch und Material bei Geschwindigkeiten jenseits der 500 km/h sind enorm und sollten nicht unterschätzt werden. Die BKF hat nun zum 10.3.2018 entschieden, dass ein neuer Befähigungsnachweis für die Disziplin Speedskydiving eingeführt wird, der ausschließlich von autorisierten Einweisern vermittelt werden darf. Eine Liste der Einweiser ist auf den Webseiten der Verbände unter der Rubrik „Speedskydiving“ zu finden. Um in den Genuss des neuesten Befähigungsnachweises zu kommen, bietet sich das erste Speedcamp bei Skydive Westerwald (27.-29.4.2018) an. Dort findet eine Grundeinweisung inkl. Trainingsmöglichkeit statt. Zudem können weitere Multiplikatoren eingewiesen werden, die daraufhin Befähigungen erteilen können. Dieser Termin ist eine perfekte Möglichkeit, die eigenen Grenzen auszutesten und sich gezielt auf die deutschen Meisterschaften im Speed­skydiving in Illertissen (25.-27.5.2018) vorzubereiten. Selbstverständlich können weitere Termine mit Einweisungsberechtigten nach Vereinbarung durchgeführt werden. Weitere Informationen unter info@dfv.aero und heppmarco@web.de.

Marco Hepp

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